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CROsartiges Konzert

Der Schwabe mit der Pandamaske 


Cro füllt die Hanns-Martin-Schleyer-Halle
gleich zweimal hintereinander.



Sie stehen sich stundenlang bei vier Grad die Beine in den Bauch und das in lässigen, dünnen Outfits, die nicht sehr warm halten. Da helfen auch die weiß-schwarzen Pandamützen nichts, die die Hardcore-Fans auf ihren Köpfen tragen. Ihrem Idol für einige Stunden ganz nahe zu sein, lässt sie die Strapazen schnell vergessen. Es herrscht Ausnahmezustand vor der Hanns-Martin-Schleyer-Halle in Bad Cannstatt: Cro, der Pandamasken-Rapper tritt auf!



"Schön wieder zuhause zu sein",
begrüßt der Rapper seine Fans.



Ursprünglich war nur das Konzert am Samstag, 6.12. geplant. Da das aber nach wenigen Augenblicken restlos ausverkauft war, entschied sich der Rapper für ein zweites Konzert in seiner Heimat. Freitag, 5.12. - und wieder sind alle 10000 Tickets im Nu verkauft. 

Wer kennt sie nicht, die Songs aus dem Radio? Keiner kann mir erzählen, er habe noch nicht bei Stau auf sein Lenkrad getrommelt und mit nickendem Kopf "My Chick is so bad so bad so bad" gesungen oder zumindest einmal "easy, easy". Zugegeben das Image Cro-Fan zu sein ist ein bisschen Mainstream geworden und für manche nicht mehr cool genug. Dennoch, für einen Künstler aus der Region, der deutsche Texte schreibt, die mehr Tiefgang haben als der lächerliche Rosenkrieg zwischen Bushido und Kay One, finde ich ihn echt ganz gut. Seine Lieder verbreiten gute Laune - was will man mehr?




Celine Flores Willers (amtierende Miss Baden-Württemberg und Moderatoren bei Stuggi.tv) hat ihn kurz vor seinem Auftritt am Freitagabend zu einem Interview getroffen. Entspannt, witzig und ein kleines bisschen zu cool, was fast wieder abgehoben wirkt, beantwortet der Pandamaskenrapper all ihre Fragen. (Guckt euch das ganze Video auf stuggi.tv an). Im Interview spricht er auch über Stuttgart, die Stadt in der er sich zuhause fühlt. 

Zum Schluss überreicht Cro Celine Freikarten für sein ausverkauftes Konzert am Abend. "Spontan Lust aufs Cro-Konzert zu kommen, Kesselkind?" Klar! Da muss sie mich kein zweites Mal fragen. Ist schließlich einer von uns Schwaben, der Carlo.  

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