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Stuttgarts Luxus: Fluxus


Die alternative Einkaufsmeile bleibt

Fluxus geht in der Verlängerung bis Ende 2015



Sie ist die Alternative zu mainstream Shoppingcentren wie Das Gerber und Milaneo. Die Einkaufsmeile "Fluxus" in der Calwer Passage in Stuttgart: Kleine, aber feine Läden, teils Second Hand mit Flohmarktcharme jenseits von eBay, Kleiderkreisel und co. 
Hier bekommt der modebewusste seit November 2014 nicht nur hippe Klamotten, die er in den altbekannten Modelabels wie H&M, Zara und wie sie alle heißen, vergebens sucht, sondern auch Uhren, Schmuck, Hüte, Schuhe und allerlei nötigen und unnötigen Krimskrams. Wem die Beine vom vielen shoppen schmerzen, der legt eine Pause im Cafe Boheme ein. Die verschiedenen kleinen Tischlein, die bunten Sessel und eingesessenen Sofas versprühen einen Atmosphäre wie in Großmutters Wohnzimmer - einfach sau gemütlich.






Die Inspiration für Fluxus hatte sich der Centermanager in Berlin geholt. "Was Berlin kann, kann Stuttgart schon lange", dachte er sich und machte sich auf die Suche nach einer passenden Location. In der Calwer Passage wurde er schließlich fündig: "Sie hat wirklich Charme, wirkt ein bisschen aus der Zeit gefallen und ein wenig abgerockt." Das Konzept geht auf. Die Passage ist stets gut besucht und erreicht schnell Kultstatus in der Kesselhauptstadt. 




"Stop crying baby Fluxus continues!" 


Diesem Zauber mitten in der Stuttgarter Innenstadt, direkt bei der S-Bahn Station Stadtmitte, sollte eigentlich nach drei Monaten wieder verfliegen. Doch Proteste werden laut und sie werden erhört. Fluxus darf bleiben und zwar bis Ende des Jahres 2015. Es sollen sogar Neuerungen wie eine Modenschau, ein Wochenmarkt auf dem Calwer Platz und ein Sommerfest geplant sein. Na, da heißt es doch wohl; Tränen trocknen und weiter shoppen.

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